Generation 60plus hat die Wahl: Senioren­vertretungen ein starkes Mandat geben

Vom 14. bis 18. März 2022 finden die Wahlen zu den bezirklichen Seniorenvertretungen statt. Wahlberechtigt ist, wer in der Hauptstadt gemeldet und über 60 Jahre alt ist, unabhängig von der Staatsbürgerschaft. Die SPD Berlin ruft zu einer hohen Wahlbeteiligung auf. Dazu erklären:

Franziska Giffey, Landesvorsitzende der SPD Berlin: „Wir rufen alle Berlinerinnen und Berliner der Generation 60plus auf, sich an den Wahlen zu den bezirklichen Seniorenvertretungen zu beteiligen. Die Interessenvertretungen sind umso stärker, je mehr Menschen sie durch ihre Stimme legitimieren. Auch Ältere wollen und sollen ihre Erfahrungen und Kompetenzen einbringen und am gesellschaftlichen Leben beteiligt sein. Deshalb arbeitet die SPD Berlin auch daran, die Seniorenvertretungen in den Bezirken zu stärken und besser auszustatten.“

Raed Saleh, Landesvorsitzender der SPD Berlin: „Freiwilliges Engagement ist der Kitt in unserer Gesellschaft und stärkt unsere Demokratie. Wir bedanken uns bei allen Ehrenamtlichen für ihre wertvolle Arbeit. Auch die bezirklichen Seniorenvertreterinnen und -vertreter engagieren sich ehrenamtlich. Mit den anstehenden Wahlen haben alle Berlinerinnen und Berliner ab 60 Jahren die Möglichkeit, den Belangen der älteren Menschen in unserer Stadt Stimme und Gewicht zu verleihen. Bei rund 900.000 Wahlberechtigten ist eine deutlich höhere Wahlbeteiligung als in den Vorjahren wünschenswert, denn Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.”

Heidemarie Fischer, Landesvorsitzende der AG 60plus Berlin: „Die Berlinerinnen und Berliner wollen auch im Alter gut vernetzt und in vertrauter Umgebung bleiben. Bessere, bedarfsgerechte Pflegeangebote und mehr Teilhabemöglichkeiten, barrierefreies Wohnen, ein verlässlicher Nahverkehr, Einkaufsmöglichkeiten, Sport- und Kulturangebote tragen dazu bei, auch im Alter lange selbstbestimmt zu leben. Damit die Interessen der älteren Bürgerinnen und Bürger ausreichend berücksichtigt werden, müssen sie ihre Anliegen selbst vertreten. Deshalb ist es so wichtig, dass alle Berlinerinnen und Berliner über 60 Jahre ihr Wahlrecht nutzen und den Seniorenvertretungen in den Bezirken ein starkes Mandat geben.“

Hintergrund:

Bis zu 17 Seniorenvertreterinnen und Seniorenvertreter nehmen in jedem Bezirk die Interessen der Seniorinnen und Senioren wahr und verstärken die gesellschaftliche Teilhabe sowie die Einbindung und Mitwirkung älterer Menschen in allen Lebensbereichen. Sie sind Mittler zwischen älteren Bürgerinnen und Bürgern und Bezirksamt sowie anderen Behörden, Institutionen und Einrichtungen. Sie arbeiten weltanschaulich neutral und unabhängig von Vorgaben von Religionen oder Parteien.

Alle Informationen zu den bezirklichen Seniorenvertretungswahlen 2022 finden Sie unter www.berlin.de/Seniorenvertretungswahl.