SPD Berlin will bleibendes Gedenken an Margot Friedländer im Stadtbild

Mit einem Beschluss des Landesvorstands will die SPD Berlin erreichen, dass eine zentrale Straße oder ein Platz in Berlin nach Margot Friedländer benannt wird. Damit soll das Lebenswerk der Holocaust-Überlebenden sichtbar gewürdigt werden – gerade für kommende Generationen.

Dazu die SPD-Landesvorsitzende Nicola Böcker-Giannini: „Margot Friedländer ist unermüdlich in Schulen gegangen, um jungen Menschen zu vermitteln, wohin Ausgrenzung und Hass führen. Ihre Botschaft bleibt: Seid Mensch. Diese Haltung verdient einen sichtbaren Ort in unserer Stadt.“

Martin Hikel, SPD-Landesvorsitzender: „Margot Friedländer hat gelitten, überlebt – und vergeben. Sie hat den dunkelsten Teil unserer Geschichte überlebt – und war dennoch voller Hoffnung. Wer ihr je zugehört hat, vergisst es nicht. Margot Friedländer gehört zum moralischen Gedächtnis dieser Stadt.“

Mastodon