Frau mit FFP2-MaskeAdobe Stock/markkujath.com

Corona: Wir stehen zusammen

Wir stehen zusammen – sicher, solidarisch und vielfältig. Das Corona-Virus COVID-19 bedroht die Gesundheit von vielen Menschen in unserem Land. Deshalb sind umfassende Maßnahmen erforderlich, um die Verbreitung des Virus zu bremsen. Dabei kommt es auf jede und jeden an: Wir müssen uns alle an die neuen Regeln unseres Zusammen­lebens halten. So können wir es zusammen schaffen, dass unser Gesundheits­system nicht überlastet wird und dass durch das Virus besonders gefährdete Menschen geschützt werden. So schaffen wir es gemeinsam, dass möglichst wenig Menschen am neuartigen Virus sterben müssen. Es geht um Solidarität, für einander da sein, konkret helfen in der Nachbarschaft oder Familie. Wir halten zusammen!

Verhaltensregeln zu COVID-19

Abstand halten!

Abstand halten!

Mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen einhalten, um eine Übertragung des Virus zu vermeiden.

Maske tragen

Maske tragen!

Überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten wird, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, insbesondere in Geschäften und in Bus und Bahn. Nutzt medizinische Masken.

Hände waschen

Hygiene beachten!

Regelmäßig 20 Sekunden mit Seife die Hände waschen und desinfizieren. In Armbeuge oder Einmal-Taschentuch husten und niesen. Nicht die Hände geben oder umarmen.

Berlin in Zeiten der Pandemie in die Zukunft führen

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verlangen uns als Gesellschaft vieles ab. Eines ist aber klar geworden: Unsere Stadt hält zusammen! Solidarität, Menschlichkeit und Rücksicht zeichnen Berlin in dieser Zeit aus. Jede und jeder trägt einen Teil dazu bei. Dafür bedanken wir uns von ganzem Herzen.

Wir stehen zusammen 1

Dennoch: Die Einschränkungen sind wichtig und notwendig, um Infektionen zu begrenzen und damit Menschenleben zu retten und schwerste Krankheitsverläufe zu verhindern. Wir können und werden die kommenden Monate als solidarische Gesellschaft gemeinsam meistern. Wir stehen denen bei, die jetzt besonders von der Krankheit, aber auch von den mit den Schutz­maßnahmen verbundenen Ein­schränkungen betroffen sind. Und wir bedanken uns bei denen, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, dass unsere Gesellschaft durch die Krise kommt. Allen voran bei den Beschäftigten im Gesundheits­wesen, aber auch denjenigen, die als Beschäftigte zum Beispiel im Einzelhandel, in unseren Bildungs­einrichtungen, in den Gesundh­eits­ämtern und im ÖPNV täglich ihren wichtigen Beitrag in der Krise geleistet haben. Nicht zuletzt wollen wir uns bei denjenigen bedanken, die in der Polizei und den Ordnungs­ämtern dafür sorgen, dass unsere Regeln auch eingehalten werden. Wir wissen, das ist keine einfache Aufgabe.

In Berlin sind wir als große Metropole von der COVID 19-Pandemie noch stärker betroffen als andere Städte und Regionen in Deutschland. Berlin hatte im vergangenen Jahr das höchste Wirtschafts­wachstum im bundesweiten Vergleich. Die Schließungen und Kontakt­beschränkungen treffen besonders die in Berlin stark ausgeprägten Wirtschafts­zweige: Gastronomie, Tourismus, Veranstaltungs­management und die Kultur. Hier wird umfassend geholfen. Dem schnellen und umsichtigen Handeln unseres Regierenden Bürgermeisters Michael Müller und unserer Gesundheits­senatorin Dilek Kalayci zusammen mit der gesamten SPD Berlin der gesamten SPD Berlin in Senat, Abgeordneten­haus­fraktion und in den Bezirken ist es zu verdanken, dass unsere Stadt bisher vergleichs­weise gut durch das schwierige Jahr 2020 gekommen ist. Dabei zeigt sich auch: von unserer starken Orientierung auf Wissenschaft und Forschung in Berlin profitiert ganz Deutschland.

Corona hat den Zusammenhalt aber auch die Verwerfungen unserer Gesellschaft aufgezeigt. Vieles was sich in unserer Gesellschaft ändern muss, ist in der Krise klar zutage getreten. Die Berliner SPD wird auch in den kommenden Monaten unsere Stadt solidarisch und sicher durch die Corona-Pandemie führen. Wir müssen für mehr Gerechtigkeit sorgen, das heißt: wir wollen die Schwachen stützen. Am Ende müssen tatsächlich starke Schultern auch die Lasten der Krise stärker tragen.

Wir wollen uns auch in der Krise auf die Zukunft ausrichten und in Bildung, Wissenschaft, Klimaschutz und öffentliche Infrastruktur investieren. Wir wollen dafür sorgen, dass Berlin auch in Zeiten der Pandemie hoffnungsvoll in die Zukunft blickt. Deshalb ist es wichtig, dass die Weltoffenheit und der kulturelle Reichtum unserer Stadt nicht dauerhaft unter Corona leiden zu finden, die auch in Zeiten von Corona gangbar sind.

Unsere politischen Grundsätze in der Corona-Krise

Mit regelmäßigen Tests Infektionsketten unterbrechen

Jede:r Berliner:in hat Anspruch auf einen kostenlosen Corona-Schnelltest pro Woche. Außerdem sind Arbeitgeber:innen verpflichtet, ihren Beschäftigten jede Woche zwei Corona-Schnelltests anzubieten. Mit diesen Tests können symptomfreie Infektionen erkannt werden. Nutzt diese Möglichkeiten und testet euch regelmäßig, um so Infektionsketten zu unterbrechen!

Corona-Impfzentrum Berlin

Impfungen gegen Corona

Seit Ende Dezember 2020 können sich Berlinerinnen und Berliner gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen lassen. Dafür gibt es in Berlin sechs Impfzentren. Inzwischen wurde in Berlin allen Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen die Impfung durch Mobile Teams angeboten. Da der Impfstoff deutschlandweit noch knapp ist, können Bürgerinnen und Bürger nur nach und nach zur Impfung eingeladen werden. Alle, die älter als 80 Jahre sind, wurden inzwischen zur Impfung eingeladen. Die Einladung erfolgt in Berlin per Post, der Brief enthält einen Code über den ein Impftermin in einem der Impfzentren telefonisch oder online gebucht werden kann. Für ältere oder nicht mobile Menschen stehen Taxis kostenfrei zur Verfügung.

Mehr Infos zu den Impfzentren, zum Einladungsmanagement und zum Ablauf der Impfung findet ihr hier: Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2: Voraussetzungen, Termine und Ablauf – Berlin.de. In den FAQ gibt es die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten: Fragen und Antworten zum Impfen – Berlin.de.

Unterstützung für Familien

Wir stehen zusammen 2

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld wird in diesem Jahr verdoppelt und besteht auch dann, wenn das Kind gesund ist, aber trotzdem zu Hause betreut werden muss. Auch wenn die Eltern im Home-Office arbeiten könnten, haben sie Anspruch auf das Kinderkrankengeld. Die Ausweitung tritt rückwirkend zum 5. Januar in Kraft. Das ist eine konkrete Unterstützung für Familien bei der Betreuung ihrer Kinder.

Mit dem Kinderbonus von 300 Euro pro Kind unterstützen wir gezielt Familien mit kleinem und mittlerem Einkommen. Der Kinderbonus wird nicht mit Sozialleistungen angerechnet, aber mit dem Kinderfreibetrag verrechnet. Damit ist der Kinderbonus sehr zielgenau.

Viele Familien müssen in dieser Zeit mit deutlich weniger Geld auskommen. Mit dem Ausbau der Kurzarbeit sichern wir in der Krise Arbeitsplätze und Familieneinkommen. Wenn das Einkommen nicht mehr für die gesamte Familie reicht, können Eltern ab sofort leichter den Kinderzuschlag von monatlich bis zu 185 Euro je Kind erhalten.

Für uns ist klar: Offene Kitas und Schulen haben für uns Priorität. Denn gerade Kinder leiden ganz besonders unter der Isolation von ihren Freundinnen und Freunden.

Arbeitsplätze schützen mit „Wumms“

Kleinunternehmer brauchen Unterstützung in der Corona-Krise

Um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft, die Arbeitsplätze und Familien abzumildern, haben wir in der Bundesregierung ein umfassendes Konjunkturprogramm vereinbart. Die SPD hat dafür gesorgt, dass das Paket wichtige Wachstumsimpulse setzt, es sozial gerecht ist und klimafreundliche Technologien gefördert werden. Mit den Novemberhilfen und Dezemberhilfen wurde unbürokratisch geholfen. Als SPD-Landesverband war es uns ein besonderes Anliegen, dass der Staat auf die Corona-Krise mit Investitionen reagiert und in dieser Phase nicht durch Sparmaßnahmen die Folgen der Krise weiter verschärft. Weitere Informationen zum Konjunkturprogramm auf SPD.de

In Berlin haben wir zusätzlich einen Fokus auf Klein- und Kleinstunternehmen gesetzt. Die Berliner Wirtschaft ist ganz besonders von kleineren Unternehmen geprägt, z.B. in der Startup-Szene, in der Kreativbranche, in Gastronomie und Tourismus. Der Senat hat deshalb mehrere Programme mit Soforthilfen gestartet, die die Maßnahmen der Bundesregierung ergänzen.

Helft einander!

Jede und jeder Einzelne von uns ist gefragt: Das Coronavirus ist vor allem für Menschen ab 60 Jahren, Vor­erkrankte und Menschen mit Behinderung eine Gefahr.  Lasst uns zusammen­halten und Solidarität zeigen, indem wir besonders ältere und hilfs­bedürftige Menschen unterstützen:

  1. Biete älteren und kranken Menschen an, ihnen bei Einkäufen und Erledigungen zu helfen.
  2. Mach einen Aushang im Hausflur oder wirf eine Nachricht in den Briefkasten. So fällt es leichter, Hilfe wirklich anzunehmen.
  3. Gründe Telegram– oder WhatsApp-Gruppen in der Nachbarschaft. So könnt ihr euch gegenseitig informieren und unterstützen.

Hotline mit Informationen zum Corona-Virus

Falls Sie befürchten, sich an­ge­steckt zu haben, können Sie sich unter folgender Hotline beraten lassen: Telefon 030 / 90 28 28 28.

Telefonnummern von weiteren Beratungsstellen:
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 0800 / 0116 016
Kinder- und Jugendtelefon: 116 111
Elterntelefon: 0800 / 111 0550
Schwangere in Not: 0800 / 40 40 020
Depression-Hotline: 0800 / 33 44 533