Frau trägt GesichtsmaskeGustavo Fring von Pexels

Corona-Virus: Wir halten zusammen

Das Corona-Virus bedroht die Gesundheit von vielen Menschen in unserem Land. Deshalb sind umfassende Maßnahmen erforderlich, um die Verbreitung des Virus zu bremsen. Dabei kommt es auf jede und jeden an: Wir müssen uns alle an die neuen Regeln unseres Zusammen­lebens halten. So können wir es zusammen schaffen, dass unser Gesundheits­system nicht überlastet wird und dass durch das Virus besonders gefährdete Menschen geschützt werden. So schaffen wir es gemeinsam, dass möglicht wenig Menschen am neuartigen Virus sterben müssen. Es geht um Solidarität, für einander da sein, konkret helfen in der Nachbarschaft oder Familie. Wir halten zusammen!

Verhaltensregeln zu COVID-19

Abstand halten!

Abstand halten!

Mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen einhalten, um eine Übertragung des Virus zu vermeiden.

Maske tragen

Maske tragen!

Überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten wird, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, insbesondere in Geschäften und in Bus und Bahn.

Hände waschen

Hygiene beachten!

Regelmäßig 20 Sekunden mit Seife die Hände waschen und desinfizieren. In Armbeuge oder Einmal-Taschentuch husten und niesen. Nicht die Hände geben oder umarmen.

Berlins Weg durch die Corona-Pandemie

Berlin ist bisher relativ gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Die Infektionszahl ist verhältnismäßig gering, wir mussten im Vergleich zu anderen Regionen wenig Krankheitsverläufe mit tödlichem Ende beklagen.

Wir haben in Berlin auf die Corona-Pandemie schnell mit Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie reagiert. So wurden die direkten sozialen Kontakte beschränkt und Verhaltensregeln beschlossen, um eine Übertragung des Virus zu verhindern. Inzwischen konnten viele Einschränkungen wieder gelockert werden. Die Verhaltensregeln gelten aber weiterhin und sollten von allen befolgt werden, um Ansteckungen mit dem Corona-Virus zu vermeiden. Hier ist jede und jeder einzeln gefordert, eigenverantwortlich zu handeln und gefährdete Menschen vor dem Coronavirus zu schützen.

Wir haben die Testkapazitäten ausgeweitet und unser Gesundheitssystem vorbereitet. Mit dem Corona-Reservekrankenhaus auf dem Messegelände haben wir sichergestellt, dass es im Notfall ausreichend Krankenhausbetten für Corona-Patienten gibt.

Arbeitsplätze schützen mit “Wumms”

Kleinunternehmer brauchen Unterstützung in der Corona-Krise

Um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft, die Arbeitsplätze und Familien abzumildern, haben wir in der Bundesregierung ein umfassendes Konjunkturprogramm vereinbart. Die SPD hat dafür gesorgt, dass das Paket wichtige Wachstumsimpulse setzt, es sozial gerecht ist und klimafreundliche Technologien gefördert werden. Als SPD-Landesverband war es uns ein besonderes Anliegen, dass der Staat auf die Corona-Krise mit Investitionen reagiert und in dieser Phase nicht durch Sparmaßnahmen die Folgen der Krise weiter verschärft. Weitere Informationen zum Konjunkturprogramm auf SPD.de

In Berlin haben wir zusätzlich einen Fokus auf Klein- und Kleinstunternehmen gesetzt. Die Berliner Wirtschaft ist ganz besonders von kleineren Unternehmen geprägt, z.B. in der Startup-Szene, in der Kreativbranche, in Gastronomie und Tourismus. Der Senat hat deshalb mehrere Programme mit Soforthilfen gestartet, die die Maßnahmen der Bundesregierung ergänzen.

Unterstützung für Familien

Mit dem Kinderbonus von 300 Euro pro Kind unterstützen wir gezielt Familien mit kleinem und mittlerem Einkommen. Der Kinderbonus wird nicht mit Sozialleistungen angerechnet, aber mit dem Kinderfreibetrag verrechnet. Damit ist der Kinderbonus sehr zielgenau. Auch die Absenkung der Mehrwertsteuer ist ein Beitrag dazu, dass Familien mehr Geld zum Leben bleibt.

Viele Familien müssen in dieser Zeit mit deutlich weniger Geld auskommen. Mit dem Ausbau der Kurzarbeit sichern wir in der Krise Arbeitsplätze und Familieneinkommen. Wenn das Einkommen nicht mehr für die gesamte Familie reicht, können Eltern ab sofort leichter den Kinderzuschlag von monatlich bis zu 185 Euro je Kind erhalten.

Fehlende Kinderbetreuung aufgrund eingeschränkter Kitas und Schulen ist gerade für berufstätige Eltern eine große Belastung. Sie fühlen sich oft alleine gelassen. Wir fordern deshalb Lösungen für Familien mit kleinen Kindern.

Helft einander!

Jede und jeder Einzelne von uns ist gefragt: Das Coronavirus ist vor allem für Menschen ab 60 Jahren, Vor­erkrankte und Menschen mit Behinderung eine Gefahr.  Lasst uns zusammen­halten und Solidarität zeigen, indem wir besonders ältere und hilfs­bedürftige Menschen unterstützen:

  1. Biete älteren und kranken Menschen an, ihnen bei Einkäufen und Erledigungen zu helfen.
  2. Mach einen Aushang im Hausflur oder wirf eine Nachricht in den Briefkasten. So fällt es leichter, Hilfe wirklich anzunehmen.
  3. Gründe Telegram– oder WhatsApp-Gruppen in der Nachbarschaft. So könnt ihr euch gegenseitig informieren und unterstützen.

Hotline mit Informationen zum Corona-Virus

Falls Sie befürchten, sich an­ge­steckt zu haben, können Sie sich unter folgender Hotline beraten lassen: Telefon 030 / 90 28 28 28.

Telefonnummern von weiteren Beratungsstellen:
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 0800 / 0116 016
Kinder- und Jugendtelefon: 116 111
Elterntelefon: 0800 / 111 0550
Schwangere in Not: 0800 / 40 40 020
Depression-Hotline: 0800 / 33 44 533

Die stillen Heldinnen und Helden dieser Tage sind diejenigen, die unermüdlich den Dienst an ihren Mitmenschen tun. Sie arbeiten in den Krankenhäusern, Arztpraxen, Laboren, bei der Polizei und Feuerwehr, sie versorgen uns mit Strom und Wasser, entsorgen weiter unseren Müll und halten den öffentlichen Nahverkehr und die wichtigsten Aufgaben unserer Verwaltung aufrecht. Sie füllen die Regale, sitzen an den Kassen der Supermärkte und versorgen uns mit Medikamenten. Sie arbeiten in den Sozialeinrichtungen, kümmern sich um die Kinder derjenigen, die an ihrem Arbeitsplatz unentbehrlich sind. All diesen Menschen möchten wir von ganzen Herzen danken!

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin