Dialogveranstaltung des FA I, FA II & SPDqueer zum LSBTI-Inklusionskonzept

Datum
19.05.2021
Uhrzeit
20:00 - 22:00

Mit dem LSBTI-Inklusionskonzept für die Auswärtige Politik und Entwicklungszusammenarbeit reiht sich die Bundesregierung in eine Reihe von Staaten ein, die die Verbesserung der Lage von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) in Partnerländern ausdrücklich zu einem Ziel ihrer Außen-und Entwicklungspolitik bestimmen. Neben der menschenrechtlichen Grundierung ist ein Element dabei die Zusammenarbeit mit LSBTI-Akteuren in den Partnerländern.

Im Rahmen der Queeren Woche laden die Fachausschüsse Internationales und Europa zusammen mit der SPDqueer Berlin zu einem Dialog zwischen Aktivist*innen des Globalem Norden und Globalem Süden zum LSBTI-Inklusionskonzept für die Auswärtige Politik und Entwicklungszusammenarbeit ein.

Menschenrechte grenzenlos?! LSBTI-Rechte in der Außen- und Entwicklungspolitik am Mittwoch, dem 19. Mai 2021 um 20 Uhr im digitalen Raum (weitere Angaben siehe unten)

  • mit Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt (Grußwort) und einem Gespräch zwischen
  • Alfonso Pantisano, Co-Landesvorsitzender SPDqueer Berlin,
  • Julius Kaggwa, Intersex/trans* Aktivist aus Uganda und
  • Dr. Stellah Wairimu Bosire-Otieno, Co-Executive Director von UHAI EASHRI aus Kenia.

Die eigene sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität frei und ohne Angst zu leben ist Teil der international geschützten Menschenrechte – aber von diesem Ideal ist die Realität noch immer weit entfernt. Weltweit sind Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI) alltäglich Diskriminierung, Gewalt, und oft sogar staatlicher Verfolgung mit den Mitteln des Strafrechts ausgesetzt.

Die Lage von LSBTI in Ländern wie Malawi, Ghana und Uganda rückt aufgrund der dort geltenden Kriminalisierung von homosexuellen Handlungen immer stärker ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit im Globalen Norden. Nach weiteren Strafverschärfungen in Uganda ließen Forderungen westlicher Regierungen nach Sanktionen nicht lange auf sich warten, machten aber auch deutlich, wie eng die Grenzen diplomatischer Einflussnahme bei gesellschaftspolitisch tief verankerten Diskriminierungen liegen.

Wir wollen nachfragen, wie Aktivist*innen aus dem Globalen Süden vorgehen, um den Schutz der Menschenrechte von LSBTI zu stärken, welche Art von Unterstützung sie dabei benötigen und wie Diskurse aus dem Globalen Norden zu LSBTI und Menschenrechten vor Ort aufgenommen werden.

Die Veranstaltung wird entweder zum Teil auf Englisch und zum Teil auf Deutsch stattfinden – oder ggf. mit Simultandolmetschen.

Wir freuen uns auch auf die Teilnahme unserer Genoss*innen von der International Union of Socialist Youth.

Mit solidarischem Gruß,

Alfonso und Mara der SPDqueer,
Hannah und Rosilin des Fachausschusses Internationales
und Johannes des Fachausschusses Europa

Einwahldaten können unter Zielgruppen.Berlin@spd.de erfragt werden.

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