Disability Pride – Menschen mit Behinderungen sind ein gleichwertiger Teil der SPD und der Gesellschaft

Die SPD Berlin hat heute mit den SPD-Landesvorsitzenden Nicola Böcker-Giannini und Martin Hikel, den Landesvorsitzenden der SPD-Arbeitsgemeinschaft „Selbst Aktiv“ Thomas Koch und Mechthild Rawert, am Kurt-Schumacher-Haus, der Landesgeschäftsstelle der SPD Berlin, die Disability Pride-Flagge gehisst. Der Juli ist offizieller Disability Pride Month: Menschen mit Behinderungen – immerhin 15 Prozent der Bevölkerung – sind ein gleichwertiger Teil unserer Gesellschaft. Den ganzen Monat über zeigen Menschen mit Behinderung, dass sie stolz auf ihre Identität sind, dass sie trotz der im Alltag vielfach erlebten Ausgrenzungen und Diskriminierungen selbstbewusst für ihre Rechte kämpfen.

Menschen mit und ohne Behinderungen gehören zur menschlichen und gesellschaftlichen Vielfalt – und diese Vielfalt wollen wir gemeinschaftlich leben und stärken. Wir Sozialdemokrat*innen setzen uns dafür ein, dass jeder einzelne Mensch selbstbestimmt, gleichberechtigt und ohne Diskriminierung leben kann. Für uns ist klar: Demokratie braucht Inklusion, Demokratie braucht die Teilhabe aller. Deshalb wollen wir mit „Pride“ – Stolz – feiern und allen sichtbar machen, dass eine Behinderung kein Grund für Scham oder Rückzug ist. Vielmehr bereichern unsere Forderungen nach Barrierefreiheit, Inklusion und Selbstbestimmung die ganze Gesellschaft.

Dazu erklärt Nicola Böcker-Giannini, Landesvorsitzende SPD Berlin:

„Lasst uns die Vielfalt feiern und Barrieren abbauen – für eine inklusive Gesellschaft, in der jeder Mensch gleichberechtigt teilhaben kann. Im Juli 2024, dem Disability Pride Month und in jedem anderen Monat. Inklusive Schulklassen, ein bedarfsgerechter Arbeitsplatz und ein selbstbestimmter und barrierefreier Alltag – all das bringt unsere Gesellschaft und Berlin weiter.“

Der SPD-Landesvorsitzende Martin Hikel erklärt:

„Der Juli ist ein Monat, in dem wir die Vielfalt feiern und darauf hinweisen, dass Menschen mit Behinderungen ein gleichwertiger Teil unserer Gesellschaft sind. Die SPD Berlin setzt sich für Inklusion und Gleichstellung ein. Es liegt aber an allen Berlinerinnen und Berlinern im Berufsalltag und Privatleben darauf zu achten, Teilhabe zu ermöglichen und Diskriminierung und Ausgrenzung zu vermeiden.“

Für die Arbeitsgemeinschaft „Selbst Aktiv“ der SPD Berlin erklärt deren Landesvorsitzender Thomas Koch: „Es ist wichtig, dass die ganze SPD den Disability Pride Month mitfeiert, denn Inklusion geht alle an!“

Die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft „Selbst Aktiv“ Mechthild Rawert ergänzt: „Es bleibt aber noch viel zu tun: Inklusive Bildung, barrierefreie Arztpraxen und ein diskriminierungsfreier Zugang zum Arbeitsmarkt sind die wichtigsten Forderungen der AG Selbst Aktiv im Disability Pride Month 2024.“

Zum Hintergrund:

Im Juli 1990 erklommen Aktivist*innen der Disability Pride Bewegung die Stufen des Kapitols in Washington, um den US-Präsidenten George H.W. Bush zur Unterzeichnung des Americans with Disabilities Act (ADA), das Diskriminierung von Menschen wegen ihrer Behinderung verbot, zu drängen. Dies geschah auch am 26. Juli 1990. So wurde der Juli zum Monat des Stolzes, zum Disability Pride Month.

Die Farben der Disability Pride-Flagge stehen für unterschiedliche Behinderungen: Rot für körperliche, gelb für kognitive, weiß für unsichtbare, blau für psychische Einschränkungen, grün für eingeschränkte Sinneswahrnehmung und schwarz für die Menschen, die wegen einer Behinderung gestorben sind. Die Zick-Zack-Linie steht für die Geschicklichkeit, die das Leben mit einer Behinderung im Alltag verlangt, um alle möglichen Hindernisse zu umgehen.

Bildquelle: SPD Berlin