Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat und designierter Vorsitzender des SPD-Landesverbandes Berlin erklärt:
„Es ist eine starke Leistung der Stromnetz-Beschäftigen, dass die Menschen im Krisengebiet jetzt schneller als gedacht wieder Strom haben werden. Jetzt müssen die nächsten Schritte eingeleitet werden.
Aus Erfahrung mit Krisensituationen wissen wir, dass das ganze Ausmaß der Schäden sich oftmals erst zeigt, wenn die akute Notlage bewältigt wurde. Das war auch vor zwei Jahren in Niedersachsen so, als wir an den Weihnachtstagen mit Hochwasser zu kämpfen hatten. Viele Schäden wurden erst sichtbar, als das Wasser weg war.
Sobald der Strom fließt, werden die Menschen in ihren Wohnungen und Häusern, aber auch die Betriebe und Unternehmen mit weiteren Herausforderungen konfrontiert sein. Vielleicht wurden Geräte, Heizungen und Produktionsstätten durch den langen Stromausfall beschädigt, vielleicht sind Wasserrohre geplatzt oder andere Havarien aufgetreten. Wo finde ich Beratung, was ist, wenn kein Versicherungsfall greift? Wohin kann man sich wenden, um Unterstützung zu erhalten? Mit diesen Fragen darf man die Menschen nicht allein lassen. Deshalb wird es darauf ankommen, eine Informations- und Beratungsstruktur anzubieten und einen Notfallfonds vorzubereiten, damit die Menschen mit den Folgekosten des Anschlags nicht allein gelassen werden. Das ist eine wichtige Aufgabe für die nächsten Tage, die zentral im Roten Rathaus koordiniert werden muss.“
