Die beiden designierten Landesvorsitzenden der SPD Berlin, Bettina König und Steffen Krach, befürworten die Initiative der Bundes-SPD für „Sichere Soziale Medien“ und den Vorschlag für die Einführung eines Mindestalters für die Nutzung von Sozialen Medien.
Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD Berlin und designierter Landesvorsitzender: „Suchtmacher haben in Kindeshänden nichts zu suchen. Ich finde die Einführung eines Mindestalters für Soziale Medien richtig. Die Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern sind einfach zu fatal und weitreichend, als dass wir das einfach weiter so laufen lassen können. Diese Debatte darf nicht von der Frage der technischen Umsetzbarkeit geleitet sein, sondern davon, was für das Wohl der Kinder und Jugendlichen notwendig ist. Auch wenn eine Kontrolle nie zu Hundertprozent greift, ist sie allemal besser, als unsere Kinder schutzlos den Logiken von Tech-Konzernen auszuliefern.“
Bettina König, designierte Landesvorsitzende: „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Kinderpsyche durch süchtig machende Algorithmen programmiert wird. Das hat tiefgreifende Auswirkungen auf das soziale Verhalten und die mentale Gesundheit von Kindern. Davor müssen wir sie und unsere Gesellschaft schützen. Es ist wichtig, Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Sozialen Medien rechtzeitig beizubringen. Das alleine wird aber nicht reichen. Neben einem absoluten Handyverbot an den Grundschulen müssen wir auch die Nutzung von Sozialen Medien mit einem Mindestalter regeln.“
