Zum Tag der Deutschen Einheit äußern sich die Parteispitze der SPD Berlin und ihr Spitzenkandidat für die AGH-Wahlen 2026 zur historischen Bedeutung des 03. Oktobers für das Land Berlin in Vergangenheit und für die Zukunft.
Nicola Böcker-Giannini, Landesvorsitzende SPD Berlin:
„Berlin war jahrzehntelang die geteilte Stadt – heute ist sie das lebendige Symbol einer offenen, vielfältigen und solidarischen Gesellschaft. Zugleich bedeutet das Zusammenwachsen einen dauerhaften Prozess, den wir mit sozialer Politik, gleichen Bildungschancen und bezahlbarem Wohnraum auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung aktiv voranbringen. In einer Zeit, in der rechte Kräfte versuchen, die Geschichte umzudeuten, ist unsere Antwort klar: Nie wieder dürfen Hass und Spaltung die Oberhand gewinnen.“
Martin Hikel, Landesvorsitzender SPD Berlin:
„Aufgewachsen in Hellersdorf und Abitur in Neukölln – so konnte ich in der Nachwendezeit die Herausforderungen und Gegensätze unserer Stadt ganz besonders wahrnehmen. Den Mut der Ostdeutschen, die 1989 mit friedlichem Protest das Tor zur Einheit öffneten, gilt es besonders zu würdigen. Zugleich besteht heute mehr denn je die Notwendigkeit, bestehende Unterschiede zwischen Ost und West, auch in Berlin, weiter abzubauen. Wir arbeiten weiter für eine gerechte Stadt, in der alle Menschen – unabhängig ihrer Herkunft, Sprache oder sozialem Status – die gleichen Chancen haben.“
Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD Berlin für die AGH-Wahlen 2026:
„Vor 35 Jahren haben die Menschen in Ostdeutschland gezeigt, dass man die größten Mauern überwinden kann. Diesem Mut verdanken wir die Einheit unseres Landes und unserer Stadt. Doch diese Einheit bedeutete große Veränderungen und Umbrüche, die die Menschen in Ostdeutschland in den mehr als drei Jahrzehnten zu stemmen hatten. Die heutigen Erfolge wurden hart erarbeitet und wer meint, nun sei aber auch gut: Solange es Unterschiede und Ungerechtigkeiten zwischen Ost und West gibt, bleibt die deutsche Einheit unser gemeinsamer Auftrag. Berlin als Stadt der Freiheit, der Vielfalt und der Einheit muss dabei vorangehen. Als Berlinerinnen und Berliner können wir wieder gemeinsam zeigen, was möglich ist, wenn wir zusammenhalten und entschlossen handeln. Dann können wir alle Herausforderungen meistern, vor denen wir stehen. Das ist wahrscheinlich die beste Art, den mutigen Menschen von 1989 Respekt zu zollen.“
