Spreepark wird endlich aus Dornröschenschlaf geweckt

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, zwei Projekte zur Entwicklung des zukünftigen Kunst-Kultur-Natur-Parks Spreepark in Berlin mit einem Zuschuss von 5,88 Millionen Euro zu fördern. Dazu erklären:

Franziska Giffey, Landesvorsitzende der SPD Berlin: „Der Spreepark wird endlich aus dem Dornröschenschlaf geweckt und es ist gut, dass auch Bundesmittel dafür fließen werden. Gerade das Riesenrad ist für viele Berlinerinnen und Berliner im Osten der Stadt Teil ihrer Kindheitserinnerungen. Es ist toll, dass es zurückkommt und mit der Kulturwerkhalle wieder Attraktion und Anziehungspunkt für Freizeitvergnügungen und Kultur für alle wird. Einem wunderbaren Teil Berlins wird so neues Leben eingehaucht.“

Oliver Igel, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick: „Ich danke dem Bundestag ausdrücklich für die Förderung des Spreeparks. Die Sanierung des Riesenrades und der Werkhalle ergänzt die Bemühungen des Bezirksamtes, nach umfassender Sanierung des Treptower Parks und der künftigen Wiedereröffnung des Traditionslokals Zenner die Erholungsregion im Treptower Norden wieder zu einem Anziehungspunkt für alle Generationen zu gestalten.“

Der Spreepark bietet einen einzigartigen landschaftlich geprägten Hintergrund für die Durchführung eines vielfältigen, niedrigschwelligen Kunst-, Kultur- und Bildungsprogramms. 2,88 Millionen Euro der Bundesmittel aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ fördern die Sanierung des Riesenrads (Gesamtkosten 6,4 Millionen Euro), weitere 3 Millionen Euro die Sanierung der Werkhalle zu einem neuen soziokulturellen Zentrum (Gesamtkosten 14,7 Millionen Euro). Die erfolgreiche Einwerbung des Fördervolumens ist insbesondere dem lokalen Engagement von Alexander Freier-Winterwerb und Ana-Maria Trăsnea, Vorsitzender bzw. stellv. Vorsitzende der SPD-Fraktion Treptow-Köpenick, zu verdanken.

Das Riesenrad als einzig erhaltenes Fahrgeschäft der DDR-Zeit und weithin sichtbares, emotional mit Erinnerungen aufgeladenes Wahrzeichen (45 m Höhe) übernimmt eine tragende Funktion bei der Transformation des historischen Freizeitpark-Erbes in die Zukunft. Als einziges Riesenrad Berlins ist es bereits heute ein Alleinstellungsmerkmal des Standorts.

Die Werkhalle als multifunktionale ganzjährig nutzbare Halle schafft im Spreepark ein soziokulturelles Zentrum für Kunst- und Kulturschaffende, Anwohnerinnen und Anwohner, Berlinerinnen und Berliner sowie Gäste der Stadt.