Der 33. Rote Tisch von Matthias Kollatz (Online): 2030 – wie sieht die Zukunft aus?

16.06.2020
Datum
16.06.2020
Uhrzeit
19:30 - 21:30

Failed city war Berlin noch nie. Warum sonst sollten so viele Menschen hier leben wollen? Die Geschichte Berlins ist eine besondere, auch durch den jahrelangen Inselstatus im Westen einerseits, sowie den mit Ressourcen privilegiert versorgten Hauptstadt der DDR im Osten andererseits. Aufgebrochen wurde diese Situation durch den Mauerfall. Gegen viele Widerstände wurde Berlin zur Hauptstadt, was richtig war. So wurde dem strukturschwächeren Ost-Deutschland der wichtige Entwicklungsimpuls gegeben, der bis heute anhält. Aber was macht Berlin aus? Was macht eine lebenswerte Stadt aus? Worauf kommt es an? Teilhabe, Talente, Toleranz und Weltoffenheit, Nachhaltigkeit, Heimat und ein „ZuHause-Gefühl“, Lebenszufriedenheit – all dies sind Indikatoren für eine lebenswerte Stadt. Nach einer neuen Studie von DIW und Bertelsmann-Stiftung kann damit recht vollständig erfasst werden, wo Stärken und Schwächen liegen. Wie und vor allem für wen kann und soll Berlin die richtige Stadt sein? Ist Berlin noch arm aber sexy – oder auf einer Aufholjagd mit den wichtigsten europäischen Hauptstädten? Es sieht so aus als kommen wir Schritt für Schritt näher heran. Umso wichtiger ist es, dass Berlin 2030 nicht abgehoben ist, sondern ein Ort für Alle. Weitere Fragen sind, ob Berlin nach der Covid19 Pandemie noch die Stadt ist, die sie war und welche Antworten auf die Krise in den europäischen Hauptstädten am meisten überzeugt. Darüber reden wir – natürlich digital! – mit Marcel Fratzscher, dem Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an roter.tisch@kollatz-mda.de. Wir senden Ihnen dann den Link für den Zugang zu.

Die ersten fünf Personen dürfen auch live vor Ort dabei sein.

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