Franziska Giffeys GartentippSPD Berlin/Jonas Gebauer

Gartentipp: Franziska Giffey und ihre Lieblingspflanze

Bereits seit längerem ist Franziska Giffey Patin des Familien- und Bienengartens in der Kleingartenanlage an der Buschkrugallee im Bezirk Neukölln, in dem sich „Giffeys Rotes Gartenhaus“ befindet. Im Rahmen dieser Patenschaft wird das Gartenhaus auch als Ort der Begegnung genutzt. Pandemiegerecht finden dort Gespräche mit Berlinerinnen und Berlinern statt, um zu hören, was sie bewegt und umtreibt. So war nicht nur Frank Zander schon zu Besuch, sondern auch etwa die Innung der Gebäudereiniger.

Damit der Garten auch bei Bienen weiterhin beliebt ist, hat die SPD Berlin dort bienenfreundliche Blumen und Stauden angepflanzt, wie beispielsweise Lupinen, Lavendel und ungefüllte Rosen, die mit ihren offenen Blüten Insekten zum Nektar sammeln einladen. Auch Dahlien und ein Rhododendron wurden neu gepflanzt. Warum sie gerade diese gewählt hat und wie man letztere richtig pflegt, erzählt Franziska Giffey in einem Gartentipp für die BERLINER STIMME.

Franziska Giffey
Nicht zufällig gewählt: SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey erklärt, warum sie Dahlien und Rhododendron angepflanzt hat.

BERLINER STIMME: Liebe Franziska, warum hast du Dahlien und Rhododendren angepflanzt?

Dahlien hatte meine Großmutter in ihrem Garten stehen und das in vielen Farben. Rhododendren hingegen wachsen im Garten meiner Eltern im Berliner Umland. Schon als Kind mochte ich es sehr, ihnen bei der Gartenarbeit zu helfen. Gerade Rhododendron ist mir dabei buchstäblich ans Herz gewachsen. Deshalb durften Dahlien und der Rhododendron auch bei meiner Pflanzaktion vor dem roten Gartenhaus hier in Britz nicht fehlen.

Was macht ein Rhododrendron in deinen Augen besonders?

Rosenbaum, das bedeutet der Name Rhododendron. Außerdem wird der Rhododendron als Alpenrose bezeichnet. Er ist ein sehr anspruchsvoller Blütenstrauch – doch wenn er einmal anfängt zu blühen, ist er wunderschön.

Franziska Giffey und Henrik Hamann
Nach getaner Arbeit: Franziska Giffey (r.) freut sich über die vielen Blumen. Bei der Pflanzaktion dabei war auch Henrik Hamann (l.), Mitarbeiter im Presseteam des Kurt-Schumacher-Hauses.

Wo fühlt sich ein Rhododendron in einem Garten richtig wohl?

Zwei Worte: kühl und feucht. Außerdem wachsen die meisten Arten des Rhododendrons am besten an einem halbschattigen bis schattigen Standort – also beispielsweise unter Bäumen und Sträuchern. Ein Rhododendron benötigt eine stets gleichbleibend feuchte Erde. Außerdem sollte der Untergrund sehr humushaltig, frei von Kalk und locker sein. Die beste Blütezeit für einen Rhododendron ist meistens in den Monaten April und Mai. Hingegen ist eine gute Zeit zum Anpflanzen Ende April, Anfang Mai.

Welche Tipps hast du, für die richtige Pflege eines Rhododendrons?

Im Frühjahr sollte man anfangen, die verwelkten Blätter und Blütenreste von den Blütensträuchern zu entfernen und die Pflanze zu düngen. Auch das Wasser sollte möglichst kalkfrei sein. Am besten eignet sich Regenwasser.

Schon zu Ende? Das muss nicht sein. Hier geht es weiter mit interessanten Beiträgen aus der BERLINER STIMME.

Autor:in

Sebastian Thomas

Redakteur der BERLINER STIMME, des vorwärtsBERLIN und des Berliner Stadtblatts